DRÜCKRING STATT FRÄSEN:

Mit einem Hub komplett aus dem vollen gedrückt!

Auf der Jagd nach Kostenpotenzialen bietet sich beim Fertigen von Verzahnungen der Einsatz von Schwanog-Drückringen an, auch Räumwerkzeuge genannt. Die Verzahnungen werden dabei mit einem Hub komplett hergestellt, was um ein Vielfaches schneller ist als das übliche Fräsen.

Ein weiterer Vorteil gegenÜber dem Fräsen ist das Fertigen bis nah an einen Bund heran, was beim Fräsen durch den Fräserdurchmesser gar nicht möglich ist.

Ein Freistich am Verzahnungsende ist wegen der Späneabfuhr und der geringer werdenden Schnittgeschwindigkeit empfehlenswert.

TECHNISCHE FAKTEN:

  • Voraussetzung ist je nach Anwendung ein feststehender oder mitlaufender Räumhalter (Taumelhalter).
  • Die Räum- und Stoßhalter sind so konzipiert, dass man in vielen Fällen auf den Einsatz einer Räum- oder Stoßmaschine verzichten kann.
  • Die geneigte 1°-Konstruktion des Taumel/Räumhalters erlaubt die Reduzierung der Anpresskraft bis zu 80 %.
  • Dies wird durch die Konzentration der Anpresskraft auf ein verkleinertes Segment des zu räumenden Profils erreicht.
  • Dadurch kommt man der Komplettbearbeitung von Werkstücken auf einer Drehmaschine einen weiteren wirkungsvollen Schritt näher.
  • Drückringe (Räumwerkzeuge) sind für fast alle Materialien einsetzbar, jedoch ab einer Zugfestigkeit >1000 N/mm2 nicht mehr geeignet. Die Grenzen liegen auch bei der Verzahnungstiefe und Maschinenstabilität.

VORTEILE:

  • Deutlich schnellere Bearbeitung als das Fräsen von Verzahnungen.
  • Enorme Stückkostensenkungen um bis zu 40 %.
  • Bearbeitung zumeist auf der Drehmaschine möglich.